Schlei-Rundfahrt 2013

SCHLEIchende Verführung 2013: Stefan hat wieder einen tollen Button für die Teilnehmer gemacht.

Seit 8 Uhr wartet die Helfer-Crew am Kaffee-Zelt auf die anreisenden Teilnehmer. Das Wetter ist sensationell. Die Laune ist prächtig.

Der Parkplatz an der Sportanlage füllt sich bis 9 Uhr mit vielen roten Porsche- und einigen orangefarbenen Allgaier-Schleppern.

Exakt Klock 9: Aufsitzen! Anlassen! Beißender Dieselqualm quillt aus vielen Rohren.

Längs des Schlei-Ufers rollt die rote Schlange zum eindrucksvollen Schleswiger Dom, der das Stadtbild dominiert.

In der selbstbewußten "Holmer Beliebung", dem alten Schleswiger Fischerdorf, scheint die Zeit auch heute noch still zu stehen.

Die Fähre von Missunde bringt dievielen Traktoren nur nach und nach vom Nord- zum Südufer der Schlei.

Deshalb wird auf einem Parkplatz geduldig gewartet, bis wieder alle glücklich zusammen sind.

Auch während dieser "Zwangspause" gibt es belegte Brötchen, Kaffee und erfrischende Getränke.

Längs des südlichen Ufers der Schlei geht es zügig durchdie schönen Dörfer im Land Angeln.

Die "Landküche Stubbe" erwartet durstige und hungrige Schlepper- fahrer mit frischem Apfelsaft und einer kräftigen Gulasch-Suppe.

Den besten Blick auf die Schlei hat man hier allerdings von den schönen

Sitzplätzen im Freien.

Klaus, der Organisator der Tour, hatfürdiese Arbeit von seinem Vormann eine verdiente Auszeichnung bekommen.

Geduld ist angesagt: Die alte Schlei-Klappbrücke bei Lindaunis, über die abwechselnd der Bahn- und Straßenverkehr läuft, läßt stündlich auch die Schiffahrt durch.

Pro Grünphase kommen höchstens jeweils vier bis fünf Schlepper hinüber aufs Nordufer, wo angeblich ein Landarzt praktizieren soll.

Doch,einen Landarzt gibt es hier nicht und der Ort heißt auch nicht "Deekelsen", sondern Lindaukamp. Gut, daß wir das jetzt genau wissen!

Die Missunder Schlei-Fähre muß unsere Schlepper-Kolonne heute ein zweites Mal in mehreren Schüben übersetzen.

Risikofreudig: Eine Segelyacht kreuzt den Kurs der bereits fahrenden Fähre. Aber es geht alles klar.

Eine wunderschöne alte Allee führt zum Schloß Louisenlund, in dem heute eine Eliteschule mit Internat untergebracht ist.Die Eleven schauen irritiert.

Für den letzten Stopp mit Kaffee und Kuchen wurdeein Plätzchen mit schönem Ausblick auf die Schlei gewählt.

Von der tiefblauen Schlei gehtes später durch die schönen Vororte von Schleswig, vorbei am Wikinger-Museum Haithabu undaufschmalen Wegen oberhalb des Haddebyer Noors in Richtung Jagel.

Pünktlich geht die lange Ausfahrt in Jagel zu Ende. Die angekündigten Wolken sind zwar aufgezogen, aber das Wetter hat gehalten!

Als die Schlepperfahrer eintreffen, haben die fleißigen Helfer schon viele Steaks gegrillt, so daß keiner lange warten muß.

Unglaublich schnellsind die meistenTrecker verladen und machen sich auf den Heimweg. Der Organisator holt die Flagge ein. Seine tolle Veranstaltung ist zu Ende!

Text unf Fotos (C): Nietruch – 09.05.13