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15-jähriges Jubiläum/Zell 2011 (II)


Bilder von Britta Ohlrogge

Roter Lack auf der Edelweißspitze

Mit dem Porsche- Traktor zum Großglockner

Die Wettervorhersage am Großglockner war Anfang September die meistbesuchte Internetseite mancher Porsche-Diesel Freunde.

3 °C und leichter Regen waren für Freitag den 16.09. angesagt; also doch noch lange Unterhosen, Mütze, Schal, Handschuhe und Regenhose ins Gepäck!

Einige Porsche-Diesel Traktoren, sicher auf LKWs verladen, waren aus dem Norden Deutschlands schon unterwegs, als auch wir von der PDCE-Region Frankfurt –Spessart die Trailer anspannten und nach Zell am See im Salzburger Land starteten.

Pünktlich und wie geplant trafen wir am Donnerstag Nachmittag dort ein, parkten die Trailer auf dem für uns vorgesehenen und abgesperrten Platz an der Areitbergbahn und luden die Traktoren inmitten vieler anderer Zugfahrzeuge ab. Gleich gegenüber am Berg lag das Schüttgut in der Nachmittagssonne. Ein in die Wiese gemähter Streifen zeigte uns den Anfahrtsweg zur Aufstellung rund um die wunderschön am Berg gelegenen Gebäude des Schüttguts.

Bei der Ankunft traf man sogleich viele Bekannte, und nach Erledigung der Anmeldeformalitäten und Ausgabe der Teilnehmerunterlagen wurde uns ein leckerer Imbiss angeboten, bei dem wir gerne zugriffen.

Das Foyer in der Halle der Privatsammlung von Dr. Wolfgang Porsche füllte sich schnell und die Porsche-Diesel Freunde ließen es sich schmecken. Dabei gab es wieder viel zu erzählen.

Bis zum späten Abend standen dann etwa 100 Porsche- Traktoren rund um das Gebäude auf der Wiese arrangiert. Nach einem Gute-Nacht-Trunk fielen dann die meisten der Ankömmlinge im 400 Meter vom Schüttgut entfernten Hotel Latini in ihre Betten.

Am Freitag Morgen hieß es sehr früh aufstehen- denn der „Chef“ hatte die Abfahrtszeit auf 7:30 Uhr vorverlegt. Bei manchem Porsche-Diesel Besitzer erwachte das Herz seines Lieblings zunächst nur sehr zögerlich gefolgt von bösem Husten und man fragte sich, ob diese Traktoren den steilen Anstieg zum Großglockner überhaupt schaffen sollten und nicht vorher mit Atemnot stehen bleiben würden. Als dann alles am tuckern war, konnte der zurückgezogene Betrachter nicht mehr ausmachen, ob die dunklen Wolken am Himmel, die die Sicht stark trübten, wirklich nur wetterbedingt waren.

Auch für einen Porsche-Diesel gilt: Ohne (viel schwarzen) Rauch geht’s auch!

Doch das hat sich scheinbar noch nicht überall herumgesprochen.

Der Tross setzte sich hinter dem Geleitfahrzeug der Polizei in Bewegung Richtung Bruck und weiter nach Ferleiten. Eine bergab passierende Kuhherde zeigte sich wenig beeindruckt von der roten Schlange, die ihr bergauf entgegen knatterte. Die Rindviecher liefen kreuz und quer undmachten sich auf der Straße so breit, dass die brav in Reihe schleichende Dieselherde zum Anhalten gezwungen war.

Unser weiterer Weg war dann zunächst ausreichend gedüngt und mit netten grün-braunen Fladen versehen…

An der Mautstelle Ferleiten angekommen, begann die Zeitmessung zur 2. Porsche-Diesel-Großglockner-Meisterschaft.

Harald Stegen persönlich schwenkte die Startflagge und schickte jedes Fahrzeug einzeln auf die Reise.

Gleichmäßiges Fahren war angesagt - weshalb es sich aber einige Fahrer nicht nehmen ließen, sogleich den Gashebel voll aufzureißen und das Letzte aus den Motoren rauszuholen. Vielleicht war das auch der Übermut, der durch die langsam hinter den Wolken hervorkommende Sonne bei manchem aufkam…

Etwa 18 Kilometer ging es nun ständig steil bergan. Während der schnellste Master schon nach etwa einer halben Stunde am Fuscher Törl auf 2428 m den Motor abkühlen ließ, schnaufte so mancher Junior auch schon mal knappe 60 Minuten länger, bis er letztendlich auch den großen Parkplatz auf der Höhe erreichte. Bis auf einen Traktor, dem leider am Berg das Herz stehen blieb, und an dem auch Reanimationsversuche erfolglos blieben, schafften es alle der um die 60-jährigen Schätzchen nach oben.

Warum die letzten Kurven vor der Passhöhe „Hexenküche“ genannt werden, erklärte sich für uns an diesem Tag nicht - beste Sicht bei klarem Wetter!

Am Fuscher Törl teilte sich die Gruppe, während die einen sich auf der Sonnenterasse bei einem Getränk platzierten, nahmen die anderen die Traktoraufstellung vor die Kameralinsen, und die dritte Gruppe zog weiter auf die 150 Meter höher gelegene Edelweißspitze. Von dort genossen wir ein wunderbares Panorama auf die österreichische Bergwelt!

Nach dem Mittagessen auf der Sonnenterasse zeigte sich stahlblauer Himmel, verziert mit ein paar watteweißen Wolken. Da war es auch wieder, das bekannte Kaiserwetter bei unseren Ausfahrten, wie von Harald Stegen bestellt.

(Sein Spruch ist ja bekanntlich: „Es gibt keine Alternative als gutes Wetter!“)

Um 14:00 Uhr starteten wir dann wieder, gemächlich und ohne Überholmanöver ging es bergab zurück in Richtung Richtung Ferleiten.

Unterwegs half der rührige Heinrich Niederholz einem Junior wieder ans Laufen, der Probleme mit der Schmierung hatte. Dieser Trecker hatte seine Bewährungsprobe, war er doch erst kurz zuvor in einem „Projekt Junior“ bei den BWB in Berlin fertiggestellt worden. Der Traktor wurde gesteuert von der bekannten Rennfahrerin Elke Middeldorp, die mit Porsche aufgewachsen ist und 6 Mal die Carrera Panamericana fuhr. Im Meilenwerk Berlin ist sie Geschäftsführerin der Lundtauto Classic GmbH und arbeitet aktiv im Porsche-Diesel-Club an der medientechnischen Umsetzung von Porsche-Junior Projekten mit.

Auf der Rückfahrt nach Zell am See begegneten uns auf der Straße sehr viele Traktoren aller Marken, die zur am darauffolgenden Tag anstehenden Traktor-WM anreisten. In Bruck wimmelte es nur so davon- 690 Fahrzeuge waren zur 10. Auflage dieser WM angemeldet!

Gut, dass wir in die Gegenrichtung fahren konnten und den wundervollen Tag am Berg schon in vollen Zügen genossen hatten…

Viele Zuschauer am Wegesrand hatten es sich in ihren Campingstühlen bequem gemacht und grüßten mit freundlichem Winken die an- und abfahrenden Traktoristen.

Zurück in Zell am See erreichten wir den Flugplatz, wo die Traktoren in zwei langen Reihen nebeneinander auf der Landebahn aufgestellt wurden. Der am Berg liegen gebliebene Havarist hing mit langem Seil am Master des Präsidenten und konnte nun sogar durch eine Ersatzteilspende einem zweiten Schlepper weiterhelfen, dem unterwegs die Dieselleitung gebrochen war.

Die Sonne brannte auf der Terrasse des Flughafencafés und der Apfelstrudel mit Vanilleeis war eine willkommene Abkühlung.

Die letzten Meter zurück an das Schüttgut waren dann schnell gefahren. 65 Tageskilometer standen bei der Ankunft nun auf dem Tacho.

Nun eilten die Schlepperbesatzungen ins Hotel und unter die Dusche.

So erfrischt trafen wir uns wieder im Foyer der Halle von Dr. Porsche zu einem zünftigen Abendessen in Begleitung von Stubenmusik. Der Präsident hielt seine Ansprache besonders kurz, beschränkte sich auf die offizielle Begrüßung und eröffnete sogleich das Buffet. Er weiß halt genau, was die Teilnehmer besonders schätzen…

Das organisierte Catering ließ keine Wünsche offen und die freundlichen Bedienungen wuselten stets emsig und umsichtig umher, damit auch niemand Durst leiden musste. Zwischendurch gab es eine kurze Ansprache von Harald Stegen, der den Tag Revue passieren ließ und dazu aufforderte, die Abstände beim Fahren nicht immer zu groß zu lassen, damit die Schlange nicht wieder abreißt, wie am Nachmittag geschehen. So ließen wir es uns schmecken und in netter Atmosphäre und in Begleitung einer Saitenmusi klang der Abend aus.

Schon gegen 22:00 Uhr fielen die Ersten müde aber zufrieden in ihre Betten- der Tag war doch recht anstrengend.

Fürsorglich hatten die Organisatoren die Abfahrt für den zweiten Tag auf 9:30 Uhr gelegt, was einige zum Ausschlafen nutzten.

Am frühen Morgen hatte es ergiebig geregnet und der Himmel zeigte sich grau in grau. So ließen wir uns Zeit und erst einem üppigen Frühstückbuffet im Hotel starteten wir wieder die Motoren – und dieses Mal verzogen sich die dunklen Wolken und die Sonne lugte hervor! Die für Samstag geplante Route ging eher gemächlich und eben rund um den See auf der alten Kaprunerstraße nach Thumersbach. Auf dem Tauernradweg weiter nach Gerling, stets den Blick auf den prachtvoll mit Blumen geschmückten Bauernhäusern am Wegesrand.

Einen kurzen Stopp nutzte Mechaniker Heinrich Niederholz, um am Traktor von Elke Middeldorp den Lampenbügel wieder provisorisch zu befestigen, den dieser inzwischen abgeschüttelt hatte.

Nachdem wir das malerische Almdorf passiert hatten, führten uns die letzten Meter auf der Hochkönigstraße nach Maria Alm am Steinernen Meer.

Durch die menschenbevölkerten Straßen am Marktplatz vorbei nahmen wir Aufstellung am Dorfplatz vor dem Gasthof und Hotel Niederreiter. Die Traktoren wurden nach Anleitung wieder ordentlich aufgereiht und sogleich von vielen Schaulustigen begutachtet. Papas stellten uns Fachfragen, Kinder bettelten um eine Sitzprobe hinter dem Lenkrad und Mamas fotografierten den Sprössling stolz thronend auf dem Traktorsitz! Im Gasthof gab es ein leckeres Mittagessen und für manche noch einen Kaffee oder Cappuccino.

Da nicht nur wir vom Berg zurück waren sondern auch die Kühe von der Alm, wurde in Maria Alm der Bauernherbst mit Almabtrieb gefeiert und auf dem Marktplatz war der Bauernmarkt zu besuchen. Besonderen Eindruck hinterließen die Goaslschnoiza, die auf Pferden sitzend ihre Peitschen im Rhythmus durch die Luft klatschen ließen.

Nach einer ausgiebigen Rastpause ging es auf der Rückfahrt nicht über die Bundesstraße, sondern links ab in den Wald und überraschenderweise sofort sehr steil bergauf.

Hier hatte der Veranstalter eine Schikane eingebaut und es zeigte sich nun, dass bei einer der nächsten Veranstaltungen doch ein Fahrertraining am Berg in Betracht gezogen werden sollte. Diese Bergprüfung war dann auch nicht Jedermanns Sache…

Die ersten Junioren folgten noch tapfer dem führenden Cayenne, mit dem der Verwalter des Schüttguts, Christoph Tschertaner, den Berg hinauf preschte.

Doch kurz danach riss der Tross ab. Ein Junior-Fahrer hatte sich mit den Hebeln am Getriebe seines Schleppers vertan. Richtigerweise hatte er den 1. Gang gewählt; aber mit Untersetzung- sodass der Kriechgang anstelle des Straßenganges eingelegt war. Damit kletterte der Schlepper trotz Vollgas nur mit schlappen 1,8 km/h den Berg hinauf. Der etwa 600 Meter lange Anstieg dauerte somit auch fast 20 Minuten und war von einigem Stocken und Anhalten geprägt. Ein riesengroßer Stau dahinter bis hinein nach Maria Alm und eine große Lücke davor waren die Folge.

Auch das Anfahren am Berg gilt es noch etwas zu üben; die Maschinen einiger Fahrer stellten sich beängstigend hoch auf die Hinterräder. Ob es am unsanften Umgang des Fahrers mit dem Kupplungspedal lag, oder ob dem Motor die Pferde durchgingen, ist unbekannt.

Doch auch diese knifflige Passage wurde letztendlich von allen Fahrerinnen und Fahrern gemeistert, und alle kamen heil mit ihren Maschinen oben an. Das kleine Malheur zog eine unfreiwillige Wartezeit nach sich, bis der Tross wieder zusammengeführt war, doch dann ging es gemeinsam weiter zu Kaffee und Kuchen nach Schloss Kammer in Maishofen. An der Bergwiese wurden die Traktoren in drei Reihen nebeneinander aufgestellt, was ein sehr imposantes Bild bot. Wiesengrün passt auch wirklich gut zu RAL 3002!

Im Garten des Gasthauses waren Tische und Bänke gerichtet und die Blech-Musi spielte auf. Zeitgleich fand in den umliegenden Gebäuden ein Bauernmarkt statt, auf dem lokale Dinge feilgeboten wurden. Eine zünftige Einkehr bei toller Biergartenatmosphäre, die weiter für gute Laune sorgte!

Über Prielau zogen wir zurück nach Thumersbach. Am Wegesrand immer wieder Passanten, die uns freundlich zuwinkten und den Hut zogen.

Es war wieder unterwegs, das rote Band der Sympathie…

Nach 57 Kilometern waren wir wieder in Zell am See angekommen; in Windeseile wurden die ersten Traktoren verladen und die Trailer abfahrbereit aufgestellt.

Nun spurteten wir ins Hotel und ab unter die Dusche, damit wir auch wieder pünktlich auf dem Schüttgut sein konnten.

In feinem Zwirn und hübscher Tracht wurde die Schar dort von einem Musik-Quintett mit alpenländischen Weisen empfangen, das zur Freude aller zünftig aufspielte.

Der Festabend zum Jubiläum und 15-jährigen Bestehen des Porsche-Diesel Clubs Europa begann mit der offiziellen Begrüßung durch den Präsidenten.

Nachdem das Buffet eröffnet war, konnten wir uns wieder einmal mehr die vielen Köstlichkeiten der österreichischen Küche schmecken lassen.

Die Bedienungen gaben ihr Bestes und erfüllten alle kulinarischen Wünsche.

Besonders das stets frisch gezapfte Bier, der grüne Veltliner und der rote Zweigelt rannen wohltuend in unsere Kehlen.

Jetzt begrüßte auch der Gastgeber und Hausherr des Schüttguts, Dr. Wolfgang Porsche, die Teilnehmer und freute sich über die Bodenständigkeit der Porsche-Diesel-Gemeinschaft und ihr Bestreben, auch dieses technische Kulturgut zu erhalten und zu bewahren.

Er schenkte uns sein Vertrauen, indem er uns Einblicke in seine private und sehr beeindruckende Fahrzeugsammlung gewährte.

Sandra Mayr von der Porsche-Clubbetreuung war völlig fasziniert von der Mitfahrt auf dem Traktor des Präsidenten- wusste sie zu Beginn ihrer Arbeit bei der Porsche AG kaum etwas von Porsche Traktoren.

Der Bürgermeister von Zell am See, Hermann Kaufmann, hob den besonderen Bezug der Familie Porsche zu Zell am See hervor und freute sich, dass der Porsche Diesel Club das Juwel der Alpen für seien Veranstaltung ausgewählt hat. Er gab das Versprechen ab, bei der nächsten Veranstaltung auf dem Schüttgut in 5 Jahren auch auf einem Porsche Traktor mitfahren zu wollen. Dies aber unter der Voraussetzung, dass er wiedergewählt und seine Amtszeit verlängert wird.

Die nicht müde werdende fünfköpfige Besetzung der Tanzlmusi mit Flügelhorn, Klarinette, steirischer Ziach, Posaune und Gitarre war ein Garant für ausgelassene Stimmung. Es wurde getanzt, gesungen und sehr viel gelacht. Auch der Vereinspräsident Harald Stegen sowie der Vereinsälteste Heinrich Niederholz ließen es sich nehmen, das Tanzbein zu schwingen! So war es kaum verwunderlich, dass die Halle auch nach Mitternacht noch sehr gut gefüllt war und erst als die Musi zu ihrem letzten Stück aufspielte, schickten sich die meisten an, ins Quartier zu ziehen.

Ein wunderschöner und unvergesslicher Abend ging zu Ende.

Der Sonntagmorgen begann sonnig, das Frühstück wurde gekürzt, denn es sollte später noch ein Brunch folgen.

Wir trafen uns um 9:30 Uhr an der Schüttgutkapelle, die Dr. Wolfgang Porsche zur Kranzniederlegung und Ehrung der Bestatteten für uns geöffnet hatte. In der Kapelle sind seine Großeltern und Eltern beigesetzt. Den Anwesenden war wohl allen bewusst, dass es ohne einen Ferdinand Porsche heute auch nicht die geliebten Porsche

Traktoren gäbe, mit denen wir die letzten beiden Tage so viel Spaß hatten. Daher hatte wohl jeder der Anwesenden seinen eigenen Gedanken beim Vorbeizug an der Kapelle.

Abschließend versammelten wir uns wieder im Foyer der Porsche-Sammlung und Christoph Held begann zusammen mit Britta Ohlrogge mit der Preisverleihung anlässlich der 2. Porsche-Diesel-Großglockner-Meisterschaft. Viele Pokale wurden verteilt, in allen „Zylinderklassen“ bis hin auf die mittleren Ränge- und nie wurde von den Anwesenden mit Applaus gespart. Eine sehr nette Geste, die wieder einmal zeigte, wie sehr sich Porsche-Diesel Fahrer gegenseitig den Spaß an der Sache gönnen!

Sehr treffende Worte fand abschließend auch Dr. Nikolaus Vogler, der als eines der ersten Mitglieder im Porsche-Diesel-Club auch ein Weggefährte von Präsident Harald S. Stegen ist.

So ließ er es sich nicht nehmen, aus seinen Erlebnissen den Werdegang des Porsche-Diesel-Clubs zu schildern und dabei insbesondere die dominante Erscheinung von Harald Stegen hervorzuheben. Witzig und mit einigen Anekdoten gewürzt, aber sehr treffsicher zeichnete Dr. Vogler einen starken Charakter, dem wir alle es zu verdanken haben, dass diese tolle Veranstaltung ein großer Erfolg war. Seinen Dankesworten folgte somit auch ein zustimmender und lang anhaltender Applaus.

Nach einem deftigen Brunch wurden noch einige Erinnerungsfotos gemacht und das große Verabschieden begann. Man schüttelte sich die Hände und fiel sich in die Arme; aus einigen Bekanntschaften sind wieder Freundschaften entstanden und zuvor Fremde waren sich in den letzten Tagen näher gekommen.

Es ist immer wieder schön, was in Zusammenhang mit Porsche-Diesel-Traktoren so alles geschieht!

Wir waren begeistert von dieser grandiosen Veranstaltung, und es bleibt als Letztes nur noch, all den emsigen Organisatoren zu danken, die wirklich keine Mühen gescheut und einen unglaublich großen Aufwand betrieben haben, um diese Veranstaltung so perfekt zu planen und durchzuführen, wie wir es in den vier Tagen erleben durften.

Es war ein Höhepunkt, dabei gewesen sein zu dürfen und auch ich möchte stellvertretend für die Teilnehmer auch noch einmal allen danken, die sicht- und unsichtbar an der Veranstaltung mitgewirkt haben,

An erster Stelle sicherlich unserem Präsidenten Harald S. Stegen, aber auch Christoph Held, Dieter Noltenius, Britta, Thomas und Karl-Heinz Ohlrogge, Oliver Kunze und den Leitern der Traktorengruppen. Nicht zuletzt auch Dr. Wolfgang Porsche für die Gastfreundschaft und Christoph Tschertaner für die freundliche und all gegenwärtige Unterstützung sowie der Gemeinde Zell am See und ihrem Bürgermeister Hermann Kaufmann.

 

Nachwort:

Am Sonntag um die Mittagszeit zogen viele mit Anhänger los, um dem schlechten Wetter entgegen in die Heimat zu reisen. Kurz nach dem Passieren der deutschen Grenze fing es dann auch an zu regnen und weiter in nördlicher Richtung wurden daraus Starkregen und Wolkenbrüche. Glücklicherweise kamen wir gegen Mitternacht wieder wohlbehalten im Rhein-Main Gebiet an.

Was wir noch nicht ahnten: Der Regen in Österreich sollte sich in der Nacht in Schnee verwandeln und so konnten wir es kaum glauben, als wir aus den Nachrichten erfuhren, dass am Montag die Großglocknerstraße gesperrt werden musste und auf dem Parkplatz am Fuscher Törl, wo wir freitags zuvor noch unsere Traktoren in der Sonne aufgereiht hatten, am Montag nun über 25 cm Neuschnee lagen. Ein Blick auf die Webcam am fuscher Törl belegte dies.

Also muss auch die Wetterplanung als absolut perfekt bezeichnet werden.

Oder hat unser Herrgott auch einen Porsche-Diesel in seiner himmlischen Garage?

 

Jan Holighaus, im September 2011

Fernsehbericht SWR

Von unserer II. PORSCHE-DIESEL Großglockner-Meisterschaft 2011 wurde im SWR am Montag, den 19. September 2011, ein kurzer Bericht gesendet.

 

Hier der Link zum Download:http://www.swr.de/landesschau-bw/reportage/-/id=2254282/did=8623950/pv=video/nid=2254282/f9ctu4/index.html

Wertung der 2ten PORSCHE-DIESEL Großglockner EM

Unter folgendem Link kann die Tabelle mit den Wertungen heruntergeladen werden:

 

Wertung


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