Nachlese von Christoph Held

Zell am See

Am Montag den 15. September wurden 16 Porsche Traktoren auf zwei Autotransporter der Firma Harms verladen.

 

Die Fahrer und das Begleitpersonal trafen sich am Mittwoch, den 17. September um 5:30 Uhr auf dem Hof Seebergen, um von hier aus mit dem Bus nach Aschau im Chiemgau zu fahren.

 

Nach der Ankunft in Aschau wurden um 18:00 Uhr die Traktoren abgeladen.

 

Am nächsten Morgen gab es auf dem Aschauer Festplatz Ansprachen des Präsidenten, Harald S. Stegen und des Aschauer Bürgermeisters und, viel wichtiger, vor dem Start ein g'scheides Weißwurstfrühstück. Für musikalische Untermalung sorgten vier Alphornbläser.

 

Dann ging die Route über Sachrang und die österreichische Grenze in Richtung Walchsee und Schwendt, wo wir die erste Mittagspause einlegten.

 

Nach einer deftigen Stärkung ging es weiter in Richtung Kitzbühel, Hotel Tyrol. Hier wurden etwa 30 Traktoren und ein Bus auf dem hoteleigenen Parkplatz ineinander verschachtelt.

 

Der Donnerstagmorgen begann mit einer wunderschönen Rundfahrt durch Kitzbühel, inklusive Fußgängerzone. Danach Weiterfahrt in Richtung Zell am See mit Mittagspause am Pass Thurn.

 

Weiter in Richtung Mittersill und über die Hauptverkehrsstrasse Richtung Zell. Diese Hauptverkehrsstrasse wurde uns zum Verhängnis. Wenn circa 30 Traktoren mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 km/h im Feierabendverkehr unterwegs sind, ist der Stau vorprogrammiert.

 

Bösen Gerüchten zufolge soll der Stau auf über 20 km angewachsen sein, bevor die Polizei unseren Konvoi circa 5 km vor Zell am See aus dem Verkehr gezogen hat. Ab hier wurden wir von der Polizei, nach Auflösung des Staues, etappenweise bis zum Schüttgut eskortiert.

 

Am Samstag begann die Etappe bereits um 8:30 Uhr mit der Anfahrt zur Großglocknerstrasse. Die Strecke führte durchs Tal und in den schattigen Passagen war es noch empfindlich kalt.

 

An der Mautstation fliegender Start mit Zeitnahme für die 2. Oldtimer-Traktor-WM. Ziel: Das Fuschertörl auf ungefähr 2400 m über NN. Gefahren wurde hauptsächlich im zweiten Gang und mit ständigem Blick auf das Thermometer. Doch der Junior hat nicht nur durchgehalten, sondern sich auch wacker geschlagen.

 

Nach einer Mittagspause mit grandiosen Ausblicken ging es dann im Schiebebetrieb wieder in Richtung Zell, entlang dem östlichen Ufer des Zeller Sees zum Schloß Prielau. Hier, Kaffee und Kuchen in einer wunderschönen Gartenanlage.

 

Von hier schnaufte die Karawane am Westufer und durch die Fußgängerzone von Zell zurück zum Schüttgut. Während des Festabends konnten wir auch die Vize-Weltmeister in der Mannschaftswertung in unseren Reihen begrüßen.

Nach einer Kranzniederlegung und einem fantastischen Brunch ging es Sonntags gegen 11:00 Uhr wieder per Bus gen Heimat. Ankunft: punkt 12:00 Uhr.

 

Fazit der Fahrt:

- grandioses Wetter

- grandiose Landschaft

- grandioses Erlebnis

- Traktor: Leck im Tank und leckender Kipphebeldeckel

--> nichts was einen beunruhigen müsste (...sagen die Fachleute ??!)

 

Wer das nicht miterlebt hat, hat etwas verpasst!

 

Ein kräftiges Lob und einen herzlichen Dank an die Organisatoren!

(©2003 Christoph Held )

 

Am 10.Dezember 2003 von unserem Mitglied Christoph Held eingesandt

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