Ameland 2013

Reif für die Insel

 

 

Treffender könnte man die Ausfahrt des PDCE vom 26.bis 29.April 2013 auf die nordfriesische  Insel Ameland kaum betiteln.

 

Nachdem wir mit unseren Porsche-Diesel-Traktoren in den letzten Jahren schon einige Gegenden und Berge im In- und Ausland „erfahren“ haben, war die Zeit zum Besuch  einer Insel nun wirklich „reif“.

 

Die holländische Inselzeitung „de amelander“ hatte in ihrer Ausgabe März/April 2013 bereits einen ganzseitigen Bericht über den bevorstehenden Besuch des Porsche-Diesel-Clubs Europa mit Bildern gewidmet.

 

Einen einzigen Porsche Diesel gibt es auf Ameland, den Standard Star von Ilsbrand Smit.

 

Doch dazu später mehr.

 

 

Als Fest-und Flachlandtiroler hatten auch meine Frau und ich keine Ahnung, was uns erwarten würde - umso mehr wurden wir rundum positiv überrascht!

 

Umfangreich waren zuvor die Buchungsbestätigungen für die Fähre und über das Internet wichtige Informationen zu Anreise und Parkplatz vom PDCE-Büro an die Teilnehmer zugestellt worden.

 

So standen auch am Freitag um 18:30 Uhr pünktlich gut 50 Porsche-Diesel-Traktoren auf der Fähre Holwerd-Nes/Ameland.

 

Die Überfahrt klappte reibungslos; nach der Ankunft mussten noch gut 3 km auf den eigenen Rädern zu unserem Quartier, dem etwa 100 Meter vom Strand entfernten Appartement-Haus  „Ameland-State“ zurückgelegt werden. Der Parkplatz vor dem Haus war abgesperrt, 8 Porsche-Diesel Fahnen wehten auf den Masten und  vier Traktoren sowie der blaue VW- Bulli des Orgateams standen bereits aufgereiht dort.

 

 

Harald Stegen nahm uns in Empfang und wies persönlich in die Parkplätze ein.

 

Wir parkierten die Fahrzeuge und schleppten die Koffer ins Haus. Hier erwarteten uns großzügige Appartements, teils mit 2 Bädern, voll ausgerüsteter Küche und allem Komfort. Phantastisch!

 

Abends gab es Gegrilltes vom Buffet mit den landestypischen Beilagen- „dikke fritten“.

 

Der Koch war vom großen Hunger der Traktorfahrer sichtlich überrascht und hatte in der Küche alle Hände voll zu tun, damit jeder ein Stückchen Fleisch auf den Teller bekam und die Gäste nicht hungrig zu Bett gehen mussten. Entspannt klang der Abend nach einigen Begrüßungsgetränken aus.

 

 

Der Samstag morgen zeigte zunächst dicke Wolken am Himmel und das Thermometer erst laue  6°C. Über den Tag stieg es zwar an, aber durch den eisigen Wind wollte es uns nicht wirklich warm werden. Doch die Planung war perfekt.

 

Dick eingepackt starteten die nun 56 Traktoren und der Bulli von Nes aus über Dünenwege an die Küste, und dort ging es zuerst innen am Deich, später außen entlang am Wasser immer an der See entlang.

 

Die vier Ortschaften der Insel Buren, Hollum und Ballum und wieder Nes mit ihren denkmalgeschützten Dorfbildern wurden angefahren; friesische Kapitänshäuser  aus dem 16. und 17.Jahrhundert, die Fenster liebevoll dekoriert und die Straßen mit Pflaster belegt, zeigen sich die Orte in sehr sauberem und gepflegtem Erscheinungsbild und einem wohligen Charme.

 

 

Der Präsident Harald Stegen bereist die Insel seit 40 Jahren regelmäßig und dank seiner guten Kontakte und Organisation auch hier zu den Amelander Behörden war es uns als Gästen möglich, sonst für Fahrzeuge verbotene Wege durch die Natur und entlang am Wasser zu benutzen. Das war sicherlich einmalig. Atemberaubende Kulissen am Meer, in den Dünen, Tausende von Graugänsen auf den Wiesen, Kühe, Pferde auf den Weiden, der Geruch- einfach Natur pur!

 

Wie bei den anderen Ausfahrten auch, immer wieder Publikum am Wegesrand, das die rote Karawane freundlich winkend grüßte, und die Daumen zeigten sehr oft nach oben!

 

Die Pausen wurden in den Amelander Strandpavillions eingelegt. Einen Kaffee zum ersten Aufwärmen gab es im „Piraat“, zur Mittagsrast mit Suppen- und Sandwichbuffet ging es in den  Beachclub „The Sunset“ in der Nähe des  Leuchtturms in Hollum.

 

Der erste Teil der Gruppe fuhr hinunter zum Strand und eine Strecke dort entlang.

 

Bei der Rückfahrt auf den Deich gab es dann aber eine regelrechte „Sandschlacht“;  der Sand war so lose, dass es für manchen Traktor und Fahrer schwierig wurde, den rettenden Betonweg wieder zu erreichen.

 

Man konnte nun munteres Eingraben, Zurücksetzen, Anlauf nehmen, Differenzialsperre einschalten, Schieben helfen  und allerlei andere Techniken beobachten. Die Spurrillen wurden tiefer und tiefer und die nachfolgenden Traktoren fuhren sie dadurch immer wieder fest. Obwohl etliche freundliche Passanten die „Untiefen“ zu beseitigen versuchten, indem sie mit Händen und Füßen den Sand hineinschoben, half das nicht in allen Fällen.

 

Einmal hängen geblieben, hatte der Junior Schmalspur auch mit Zwillingsbereifung keine Chance mehr, sich aus eigener Kraft aus dem immer tiefer werdenden Loch zu befreien.

 

Doch ein langes Seil und die Hilfe eines kräftigen Dreizylinders konnten auch dieses kleine Problem lösen.

 

Die ersten 28 Traktoren konnten den Strand noch befahren; doch dann hat die uns begleitende Politie aus Sicherheitsgründen dem zweiten Teil der Gruppe die Zufahrt zum Strand verwehrt, was auch später leicht einsehbar war. Vermutlich hätten sich sonst noch etliche Traktoren mehr eingegraben.

 

Nach der Stärkung und dem Aufwärmen wurde aufgesessen, und wir tuckerten unter der hervorkommenden Sonne weiter. Nächstes Ziel war das Dorf Buren. Hier lebten früher vornehmlich Bauern und Strandgutsammler. Die Landschaft um den Ort ist nach wie vor landwirtschaftlich geprägt; Schafe, Kühe und vor allem Pferde grasten friedlich auf den Weiden.

 

In der Ortsmitte steht das Denkmal von Ritskemooi. Rixt van het Oerd war eine Strandgutsammlerin, die dem Schicksal angeblich manchmal nachhalf. So soll sie in einer stürmischen Nacht eine Laterne zwischen die Hörner ihrer Kuh gebunden und diese auf den Deich getrieben haben, um einem Schiff einen sicheren Hafen vorzugaukeln. Die List gelang, und das Schiff strandete und barst. Unter den Seeleuten soll Rixt dann den Leichnam ihres Sohnes Sjoerd erkannt haben. Man sagt, wenn der Sturm über den Oerd fegt, kann man heute noch Ritskemooi um ihren Sohn jammern hören…

 

Im neu erbauten Strandpavillion „t' Strandhyus“ gab es dann noch ein  „kopje koffie met eigen gemaakt Appelgeback en Slaagroom“, dabei einen herrlichen Blick auf den Sandstrand und das Meer.

 

2007 wurde der Strand von Ameland als sauberster Strand der Niederlande ausgezeichnet, was auch wir deutlich wahrgenommen haben.

 

Durchgefroren erreichten wir am späten Nachmittag nach 51 km Fahrtstrecke wieder das Ameland State, und die Fahrzeuge wurden peinlich genau numerisch nach der Startnummer aufgereiht.

 

Ein wirklich imposantes Bild, welches auch viele Besucher und Interessierte  anlockte.

 

 

Am Abend begrüßte uns der Amelander Shanty-Chor mit fröhlichen Weisen in der Eingangshalle des Amelander State. Stimmgewaltig sangen 12 Männerkehlen mit Akkordeonbegleitung Seemannslieder in  Niederländisch, Englisch und auch Deutsch und luden das Publikum zum Mitsingen ein. Fröhlich und gut gelaunt ging es dann in das hauseigene Restaurant „Paal 13“.

 

Das spätere rustikale Abendbuffet war für manchen lukullisch erfahrenen Teilnehmer von früheren PDCE- Ausfahrten etwas gewöhnungsbedürftig; gab es die landestypische Tomatensuppe und Amelander Senfsuppe, gefolgt von riesigen Platten mit Kartoffelsalat, garniert mit Walnüssen, Lachs- und Bratenstreifen sowie Frikadellen, dazu Weißbrot. Manch einer hatte das Fragezeichen auf der Stirn, als das Buffet abgeräumt war- hatte er doch wahrscheinlich auf den Hauptgang oder zumindest den Nachtisch gewartet. Doch auch hier gilt: Andere Länder- andere Sitten.

 

Wir haben anschließend noch lange zusammen gesessen und viel gelacht!

 

 

 

Der Sonntag morgen zeigte sich fast wolkenlos mit blauem Himmel. Nach dem Frühstücksbuffet im Restaurant „Paal 13“ wurden die Teilnehmerunterlagen für das angekündigte Bildersuchrätsel ausgegeben. Jeder Teilnehmer erhielt eine Mappe mit den Bildern, die es auf der Insel zu suchen galt. Es gab vier verschiedene Fahrtrouten, sodass nicht alle in einem Pulk fahren sollten. Kleinere Gruppen wurden gebildet und mancher zog auch einfach mit Partner alleine los.

 

Anfänglich zeichnete sich eher Skepsis in den Gesichtern vieler  Teilnehmer ab, doch nicht mal  eine Stunde später war der große Rätsel-und Entdeckergeist ausgebrochen, und überall auf der Insel ratterten Porsche-Traktoren durch die Dörfer. Passanten wurden befragt, Bilder gezeigt, Wege mit Händen, Füßen und Kauderwelsch aus Niederländisch-Deutsch und manchmal auch Englisch beschrieben.

 

Ein Riesenspaß und  ein großartiger sonniger Tag. Wir haben viel über Land und Leute erfahren und die Insel erforscht. So gab es durchweg positive Komplimente bei der Rückgabe der Teilnehmerunterlagen zur Auswertung um 17 Uhr.

 

 

Den geheimen Kontrollpunkt mit der Waage hatten einige zunächst nicht gleich entdeckt; in der Ballumer Bocht auf dem Hof der Firma Nagtegaal stand Harald Stegen, verteilte den obligatorischen Kontrollstempel und befragte die Teilnehmer nach dem Gesamtgewicht ihres Traktors mit Besatzung. Dies wurde notiert, dann ging es auf die Waage. Mancher hatte sich dabei ganz gehörig verschätzt!

 

 

Ein Team aus dem Süden Deutschlands hatte sich der Wertung „entzogen“; denn während sie in Hollum nach einem gesuchten Haus Ausschau hielten, entdeckten sie den eingangs beschriebenen Standard Star von Ilsbrand Smit. Natürlich musste sich ein echter Porsche Diesel Fan diesen Trecker näher anschauen- auch wenn er nicht Bestandteil des Bildersuchrätsels war...

 

Also ran ans Objekt, und weil dieser nicht anspringen wollte, musste er von Bernd‘s Super Export durchs Dorf gezogen werden.

 

Und wie Männer nun mal so sind- wenn das Porsche Diesel Fieber wieder  mal ausbricht, gibt es keine schnelle Heilung. Der Besitzer des Amelander Porsche Diesel schwört wohl unverständlicherweise eher auf ein anderes Fabrikat und wollte den Porsche daher sogar veräußern! Pech für die Beifahrerinnen des Porsche-Diesel-Teams: Sie hatten nun viel Zeit zum spazierengehen in Hollum und Kaffee zu trinken, denn die Männer waren abgetaucht.

 

Als diese später wieder auftauchten, hatten sie ein zufriedenes Grinsen im Gesicht – der Traktor war gekauft. 24 Stunden später war er bereits in seiner neuen Heimat  auf deutschem Festland in der Nähe von Stuttgart angekommen.

 

Nun gibt es also keinen Porsche-Diesel mehr auf Ameland...

 

 

Der obligatorische Festabend fand im Restaurant des Ameland State statt. Nachdem sich alle am kalt-warmen Buffet und süßer Nachspeisenplatte gestärkt hatten, folgten ein paar offizielle Worte.

 

Im Namen  aller Teilnehmer bedankte sich Jürgen Ölkers bei Harald Stegen für die gute Organisation, die sichtlich viel Mühe gemacht und langen Atem bedurft hatte. Das bestätigte der große Applaus aller Anwesenden.  

 

Nachdem zuvor Markus Brandt-Schultze dankenswerterweise die Aufgabe übernommen hatte, die Teilnehmerunterlagen auszuwerten, wurden von Harald Stegen und Britta Ohlroge reichlich  Pokale für die erfolgreichsten Bildersucher vergeben.

 

Obwohl nicht alle Bilder einfach zu bestimmen waren, lag die Anzahl der erreichten Punkte recht dicht zusammen; doch der Trick von Harald mit der Fahrzeugwägung hat hier die Spreu vom Weizen getrennt!

 

Die Differenz zwischen zuvor genanntem und dann tatsächlich gewogenem Gewicht ergab eine Punktzahl, die anschließend von der Summe der im Bildersuchrätsel erreichten Punktzahl abgezogen wurde. Wer also das Gewicht seines Fahrzeuges und das seiner Beifahrer(in) und sich selbst am besten kannte, hatte den kleinstmöglichen Zähler. Dazu möglichst viele richtige Antworten zu den Fragen des Rätsels war der Sieg nahe...

 

Jürgen Schmid auf seinem AP 17 (Startnummer 24)  war mit einer Differenz von nur 5 kg bei der Schätzung am nächsten dran und hat somit den ersten Platz belegt, wofür es auch den größten Pokal gab. Den zweiten Platz belegte Claus Wedler, der zum ersten Mal an einer PDCE- Großveranstaltung teilnahm, mit seinem Junior 108 (Startnummer 11). Der Pokal für den dritten Platz ging an Friedrich Brune mit Frau auf ihrem Super 308, Startnummer 45. Dieser Schlepper ist seit Zulassung 1963 bis heute in Erstbesitz!

 

 

 

Weitere Platzierungen wurden mit kleineren Pokalen belegt, hier waren wir von der Region Frankfurt-Spessart mit 5 Pokalen bei 8 Teilnehmer-Teams sogar recht erfolgreich.

 

 

Da in Ameland kein Wein angebaut wird, musste die Organisationsmannschaft  auf Altbewährtes und Bekanntes zurückgreifen.

 

Glücklicherweise hat unsere Region Frankfurt-Spessart durch sein großes Einzugsgebiet bis an die Mosel ja mit Klaus Borsch einen Winzer-Fachmann in seinen Reihen und Klaus' Auto hatte  ganz schön schnaufen müssen, bis es die vom „PDCE- Headquarter“ bestellte Ladung von der Mosel nach Holwerd transportiert hatte, wo sie dann in den blauen Bulli umgeladen wurde.

 

Der Wein war dann auch so gut, dass wohl keiner mehr davon die Insel verlassen hat, zumindest nicht in einer Flasche...

 

Der Abend war kurzweilig, sehr lustig und wurde somit auch recht spät.

 

 

Die Fähre für den Montag, mit der die meisten Teilnehmer den Heimweg antreten sollten, war auch erst gegen Mittag geplant, so dass nach dem Brunch am Vormittag noch Zeit blieb, Gepäck zu verladen und an die Fähre zu tuckern. Dank der Flexibilität von „Wagenborg Passagiersdiensten B.V“ war ein Umbuchen auf frühere Passagen kurzfristig möglich, und so kamen einige zügig ans Festland und auch früher nach Hause.

 

 

Wieder mal eine gelungene Veranstaltung, die lange in unserer Erinnerung bleiben wird und für deren großartige Planung und Organisation auch wir noch einmal – insbesondere Harald Stegen- recht herzlich Danke sagen wollen. Uns hat es bestens gefallen (und auch wir sagen den Satz, den wir in den letzten Tagen häufiger gehört haben: „Auf Ameland waren wir nicht das letzte Mal!“)

 

 

Jan Holighaus

 

 

Fortsetzung / Teil 2:

 

 

12 Teilnehmer hatten bei der Buchung von der angebotenen Gelegenheit Gebrauch gemacht, die Anmietung des Appartements auf eine ganze Woche zu verlängern und somit nach dem Ende der offiziellen Veranstaltung noch ein paar Urlaubstage auf Ameland zu verbringen.

 

Bei einer sonnigen Prognose ohne Regen, wenn auch nur bei 12-14°C eine goldrichtige Entscheidung.

 

Der Montag wurde für verschiedene Einkäufe und Erledigungen genutzt (wir waren bisher auch noch nicht mit dem Traktor im Supermarkt zum Einkaufen...), später der Dorfkern von Nes mit seinen urigen Lädchen per pedes erkundigt.

 

Stefan nutzte den Tag zur Reparatur seines Anlassers am AP 17. Unerwarteterweise konnte er bei einer Werkstatt die passenden Kohlen für den Anlasser auftreiben. Problematisch war die Bezahlung- auf der verstaubten alten Ersatzteil-Schachtel stand der Preis: 5 Gulden!

 

Doch alles lief gut- und der Anlasser tut nun wieder einwandfrei seinen Dienst!

 

 

Am Dienstag, dem 30. April 2013, war der „Koeniginnedaag“, an dem  die holländische Königin Beatrix zu Gunsten  ihres Sohnes Willem-Alexander abgedankt hatte und dieser mit seiner Frau Maxima als neues Königspaar überall im Land gefeiert wurde.

 

Wir als „verbliebener Rest“ der Porsche-Diesel Fahrer waren daher eingeladen, an einem Umzug im Nachbardorf Hollum zu Ehren des Königspaares teilzunehmen.

 

Die Besonderheit bestand darin,  dass der Umzug bereits um 9:00 Uhr begann und um 10 Uhr wieder beendet sein sollte, weil dann viele Holländer vor dem Fernseher die Krönungszeremonie live miterleben wollten.

 

Für uns hieß das früh aufstehen und beizeiten lostuckern.

 

Jeder Teilnehmer am Umzug und auf der Straße sollte traditionsgemäß  nach Möglichkeit ein „oranje“  Kleidungsstück tragen; für uns kein Problem - denn wir hatten ja die passenden Warnwesten im Gepäck und zogen diese über, in leuchtendem Orange!

 

 

Ein bleibendes Erlebnis, wie ausgelassen die Niederländer das bevorstehende Ereignis befeierten.

 

Überall wurde gewunken, getanzt, gelacht und gehüpft. Die Häuser waren mit Girlanden in der Farbe der holländischen Flagge geschmückt und ein ganz pfiffiger Hausbewohner hatte im Vorgarten 10 orangene Handschuhe auf Spieße gesteckt, die die Vorbeifahrenden grüßten...

 

 

Den Rest des Tages verbrachten wir individuell, wobei die meisten irgendwo in Strandpavillions oder Straßencafés die Nase in die Sonne hängten und die warmen Strahlen genossen. Hier und da war ein Porsche- Traktor geparkt, und man konnte leicht ahnen, wo sich die dazugehörige  Besatzung aufhielt.

 

 

Bereits ab Montag war wunderschönes Wetter, Sonne pur und Temperaturen später am Tag so um 12-14°C. Mit warmen Jacken gut auszuhalten, auch im Wind und auf dem Trecker.

 

Wir haben uns dann noch für 2 Tage herrlich unkompliziert Fahrräder ausgeliehen und sind einige Wege befahren, die wir zuvor noch nicht gesehen hatten.

 

Allerdings mussten wir am Donnerstag damit auch die Strecke Hollum-Nes bei Gegenwind der Stärke 5 bewältigen…

 

 

Ameland ist wirklich in vielerlei Hinsicht beeindruckend; die spürbare Ruhe und Gelassenheit der freundlichen Menschen, das Flair, Fauna und Flora, sowie die Weitläufigkeit des Landes machen den Urlaub zu einer wahren Erholung. Wir kommen wieder!

 

 

 

 

 

Info
PORSCHE-DIESEL Club Europa e.V.

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Tel.: +49 421 27 81 98 19
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